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Studie: Grüne Fernwärme für Deutschland:

In Zusammenarbeit des Hamburg Instituts (HI) und der Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft in München (FfE) wurde im März 2021 die Studie „Grüne Fernwärme für Deutschland – Potenziale, Kosten, Umsetzung“ herausgegeben. Gegenstand der Untersuchungen ist die Notwendigkeit der grünen Fernwärme für die Umsetzung der klimaneutralen Wärmeversorgung auf dem Weg zur Klimaneutralität im Wärme- und Gebäudesektor in Deutschland.

Um die Klimaziele zu erreichen, müssen Fernwärmenetze um- und ausgebaut werden. Nur dann kann klimaneutrale Wärme aus Großwärmepumpen, Solarthermie, Geothermie, Power-to-Heat (PtH) sowie Abwärme erzeugt und genutzt werden. Neben der Fernwärme-Versorgungsstruktur müssen zudem die Netztemperaturen abgesenkt sowie mehr Wärmespeicher in den Wärme- und Gebäudesektor integriert werden. Doch auch die Anpassung der Wärmelieferverordnung sowie Änderungen am Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) sind, laut Studie, wesentliche Punkte auf dem Weg zur Klimaneutralität.

Die Studie wurde vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW) in Auftrag gegeben und steht auf der Internetseite des BDEW zum Download bereit. Neben den genannten Punkten werden weitere Maßnahmen analysiert, die zum Ziel haben, in Zukunft eine klimaneutrale Wärmeversorgung zu erreichen. Laut Aussagen des BDEW ist eine Finanzierung von mindestens einer Milliarde Euro pro Jahr bis 2030 notwendig. Das Förderprogramm „Bundesförderung effiziente Wärmenetze“ des BDEW soll eine verlässliche Finanzierung gewährleisten.

Quelle: BDEW
© photodune.net

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